Ortsvereinsvorstand Bochum-Altstadt

Vorsitzender:
Hendrik Schöpper
Stellvertretende Vorsitzende:
Markus Dicks, Sibel Huda, Kay Germerodt
Kassierer:
Martin Pyka
Schriftführer:
Alexander Knickmeier
Bildungsbeauftragter:
Markus Dicks
Seniorenbeauftragter:
Kalle Meier
Beauftragte Presse-/Öffentlichkeitsarbeit:
Sibel Huda 
Mitgliederbeauftragter:
Kay Germerodt
Beisitzer:
Aziz Sbai, Johannes Scholz-Wittek, Tobias Blicker, Vera Dittmar, Jens Lange
Revisoren:
Wolfgang Berke, Werner Painczyk, Artur Libischewski

 

Nachrichtenticker

20.02.2018 14:26 Erklärung zur aktuellen Berichterstattung der BILD
Die SPD geht wegen grober Verstöße gegen die Grundsätze der journalistischen Ethik gegen einen Bericht der BILD von heute vor und wendet sich an den Deutschen Presserat. Die SPD hat den Medienrechtsanwalt Prof. Dr. Christian Schertz mit den entsprechenden Schritten betraut. Der Bericht „Dieser Hund darf über die GroKo abstimmen“ ist in seiner Kernaussage falsch,

13.02.2018 18:41 Schulz tritt zurück – Scholz übernimmt kommissarisch den Parteivorsitz – Nahles als Vorsitzende vorgeschlagen
Bericht dazu auf tagesschau.de – http://www.tagesschau.de/inland/spd-parteivorsitz-101.html

13.02.2018 18:15 Frank Schwabe zum Koalitionsvertrag/Menschenrechtspolitik
Frank Schwabe, Sprecher für Menschenrechte und humanitäre Hilfe: Im vorliegenden Koalitionsvertrag konnte die SPD wichtige Fortschritte im Bereich der Menschenrechte durchsetzen. Insbesondere im Bereich der sozialen und kulturellen Rechte finden sich wichtige Vorhaben. „Zum ersten Mal konnte sich die SPD mit CDU und CSU darauf verständigen, menschenrechtliche Vorgaben entlang der Liefer- und Wertschöpfungsketten für deutsche

09.02.2018 13:32 Schulz verzichtet auf Ministerposten
Erklärung des SPD-Parteivorsitzenden Martin Schulz: „Der von mir gemeinsam mit der SPD-Parteispitze ausverhandelte Koalitionsvertrag sticht dadurch hervor, dass er in sehr vielen Bereichen das Leben der Menschen verbessern kann. Ich habe immer betont, dass – sollten wir in eine Koalition eintreten – wir das nur tun, wenn unsere sozialdemokratischen Forderungen nach Verbesserungen bei Bildung, Pflege,

07.02.2018 14:25 Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD
Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD „Ein neuer Aufbruch für Europa. Eine neue Dynamik für Deutschland. Ein neuer Zusammenhalt für unser Land“ Der Koalitionsvertrag als pdf (3 MB)

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UnterbezirkOffener Brief: Für die SPD geht es um alles

Die Bundestagswahl ist verloren, die SPD geht in die Opposition. Nach einer ernüchternden Bundestagswahl eine konsequente und richtige Entscheidung! Eine Fortsetzung der großen Koalition ist keine Option. Mit dem Wechsel auf die Oppositionsbank darf sich die SPD jedoch nicht der notwendigen Aufarbeitung der Misserfolge der letzten Jahre in Land und Bund verschließen.

 

Die Ergebnisse der Wahl sind gleichermaßen enttäuschend wie beunruhigend, für die Demokratie in Deutschland und die SPD. Deshalb sind wir mehr denn ja gefordert, die Gründe für diese Entwicklung zu analysieren und die SPD zu modernisieren: thematisch, strukturell und personell. Diesen Prozess gilt es jetzt zu beginnen – im Bund und auch in Bochum. Die kürzlich gestartete Initiative SPD++ ist ein erster beispielhafter Impuls dazu.

 

Michele Müntefering und Axel Schäfer wurden erneut für Bochum in den Bundestag gewählt. Dieser Erfolg darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die SPD im Bund und in Bochum erneut erhebliche Stimmenverluste zu verzeichnen hat. Und auch wenn wir weiterhin die stärkste Kraft in Bochum sind und mit dem Ergebnis über dem Bundesschnitt liegen, wir sind einer der Verlierer der Wahl. Seit Jahren ist der Anteil der Erst- und Zweitstimmen für die Bochumer SPD bei Wahlen zum Bundestag rückläufig. In den letzten 12 Jahren ist der Anteil der Zweitstimmen für die SPD von gut 50% (2005) auf rund 30% (2017) gesunken. Auffällig ist zudem, dass die Partei deutlich schlechter abschneidet als ihre Kandidaten. So kann es mit unserer Partei im Bund und in Bochum nicht weitergehen!

 

Wir fordern deshalb, auch mit Blick auf die anstehende Kommunalwahl, eine umfassende Aufarbeitung und Analyse der Wahlergebnisse. Die Stimmenzuwächse der AFD, der Linken und der Grünen machen deutlich, dass die SPD nicht als die Kraft zur Gestaltung der Zukunft in Bochum und in Deutschland wahrgenommen wird. Wir wollen nicht, dass sich dieser Trend vorsetzt und müssen dieser Entwicklungen etwas entgegensetzen! Darum müssen wir uns als Bochumer SPD selbstkritisch und in unseren Strukturen, Mechanismen und Angeboten hinterfragen. Darüberhinaus müssen wir dafür sorgen, dass die SPD über Bochum hinaus Ideen für eine moderne und bürgernahe Politik entwickelt. Wir wollen, dass die SPD in Bochum und im Bund wieder als die Partei wahrgenommen wird, die die Interessen der Menschen vertritt und die Zukunft gestaltet.

 

Die SPD muss deshalb nicht nur für eine gerechte sondern auch für fortschriftliche Politik stehen und eine Vision von einem modernen Deutschland entwickeln. Dazu müssen wir auch aus der Bochumer SPD heraus einen sichtbaren Beitrag leisten. Deshalb wollen wir jetzt eine Diskussion um die Zukunft der SPD und die Zukunft der Gesellschaft in Bochum und darüber hinaus beginnen: Digitalisierung der Arbeit, sichere und auskömmliche Renten, moderne Bildung und Lebenslanges Lernen, ein bezahlbares Gesundheitssystem, moderne Verkehrskonzepte, bezahlbarer Wohnraum. Die Themen und Herausforderungen, angetrieben durch die Digitalisierung, sind vielfältig und wir dürfen diese Themen nicht anderen Parteien überlassen.

 

Wir wollen, dass die Menschen die SPD wieder als die politische Kraft wahrnehmen, die die Lebensbedingungen der Menschen mit modernen Konzepten verbessert und sich ihren Zielen und Versprechen auch über den Wahltag hinaus verpflichtet fühlt.

 

Der SPD Ortsverein Bochum Altstadt

Veröffentlicht am 18.10.2017